Alter Domfriedhof St. Hedwig I

Liesenstraße 8 10115 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 21 mit über 54 Minuten Audiomaterial.

Der Begräbnisplatz der Katholischen St. Hedwigs-Gemeinde wurde 1834 geweiht. Er löste den ersten Gemeindefriedhof am Oranienburger Tor ab, dessen Gelände im 20. Jahrhundert mit Mietshäusern bebaut wurde. Der Domfriedhof der St. Hedwigs-Gemeinde war der erste von später vier Friedhöfen an der Liesenstraße. Neben dem von St. Hedwig hatten die Französisch-Reformierte, die Dorotheenstädtische und die Evangelische Dom-Gemeinde hier ihre Begräbnisplätze.Bereits 1842 kaufte die St. Hedwigs-Gemeinde vom Gastwirt Liesen zwei weitere Grundstücke hinzu, um die Belegungsfläche des [ … ]


Friedhof besuchen »

Alter Friedhof St. Marien - St. Nikolai

Prenzlauer Allee 1 10405 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 25 mit über 64 Minuten Audiomaterial.

Der Alte Friedhof der St. Marien- und St. Nicolaigemeinde ist bereits der fünfte Begräbnisplatz der beiden im Mittelalter gegründeten Kirchengemeinden. Nach Aufgabe und Überbauung der älteren Friedhöfe ist er ihr ältester erhaltener Gottesacker. Am Tag der Einweihung am 27. Juli 1802 fand traditionell eine Beisetzung statt. Der erste Bestattete war der Seifensieder Johann Friedrich Wach. Er dürfte ein typischer Vertreter der von Handwerkern und Kaufleuten bewohnten Altstadt gewesen sein. Ihre repräsentativen Erbbegräbnisse aus der Zeit nach 1812 lassen sich an der Ostmauer des [ … ]


Friedhof besuchen »

Alter Sankt Matthäus-Kirchhof

Großgörschenstraße 12-14 10829 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 25 mit über 64 Minuten Audiomaterial.

Der Alte Sankt-Matthäus-Kirchhof wurde mit der ersten Beisetzung am 25. März 1856 eingeweiht. Die Evangelische Gemeinde Sankt Matthäus war 1846 im südlichen Tiergartenviertel gegründet worden. Im 19. Jahrhundert war das Wohngebiet mit den vornehmen Landhäusern und Villen des Berliner Großbürgertums als sogenanntes Geheimratsviertel bekannt. Erhalten hat sich aus jener Zeit die von Friedrich August Stüler 1846 vollendete, dreischiffige Backsteinkirche. Sie steht heute mitten im Kulturforum am Matthäikirchplatz. Zu den wenigen ebenfalls erhaltenen Resten dieses Viertels gehören die [ … ]


Friedhof besuchen »

Dorotheenstädtischer Friedhof

Chausseestraße 126 10115 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 25 mit über 64 Minuten Audiomaterial.

Die Gründung des stets gemeinsam genutzten Friedhofs der Dorotheenstädtischen, und der mit dieser seit 1680 verbundenen Friedrichswerderschen Kirchengemeinde erfolgte um 1763. Damals stellte Friedrich II. ein Gelände vor dem Oranienburger Tor im Norden Berlins zur Verfügung, das als Ersatz für die innerhalb der Stadtmauern liegenden und weitgehend überfüllten Begräbnisplätze dienen sollte. 1770 erfolgte schließlich die erste Beisetzung.Unmittelbar neben der heute umgangssprachlich nur noch Dorotheenstädtischer Friedhof genannten Begräbnisstätte befindet sich der Friedhof I der [ … ]


Friedhof besuchen »

Friedhöfe am Halleschen Tor

Mehringdamm 21 10961 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 38 mit über 97 Minuten Audiomaterial.

Vor dem Halleschen Tor kam es schon im frühen 18. Jahrhundert zur Anlage eines ersten Friedhofs außerhalb der Stadt. Es war dies der um 1735 angelegte Dreifaltigkeitsfriedhof I. Ihm sollten bald fünf weitere Begräbnisplätze folgen, nämlich die Friedhöfe I, II und III der Gemeinde Jerusalems- und Neue Kirche sowie der Böhmisch-Lutherische Friedhof der Bethlehemsgemeinde und der Friedhof der Brüdergemeine. Der älteste der genannten sechs Friedhöfe, der Dreifaltigkeitsfriedhof I ist auch der älteste Friedhof Berlins, auf dem noch heute bestattet wird. Bereits 1755 wurde das [ … ]


Friedhof besuchen »

Friedhöfe an der Bergmannstraße

Bergmannstraße 39-47 / Südstern 8-12 10961 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 39 mit über 100 Minuten Audiomaterial.

Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden an der Bergmannstraße vier Friedhöfe angelegt. Das hängige Gelände war ursprünglich als Weinberg, aber auch als Ackerland genutzt worden. 1825 wurde zuerst der Dreifaltigkeitsfriedhof eröffnet. 1831 folgte der Luisenstädtische Friedhof, der mit fast 90.000 Quadratmetern der größte historische Gemeindefriedhof Berlins ist. 1844 wurde mit dem Friedrichs-Werderschen Kirchhof der dritte Gottesacker an der Bergmannstraße eingeweiht. 1852 eröffnete zuletzt der Friedhof der Jerusalems- und Neuen Kirchengemeinde, deren älteste Friedhöfe am Halleschen [ … ]


Friedhof besuchen »

Invalidenfriedhof

Scharnhorststraße 33 10115 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 42 mit über 108 Minuten Audiomaterial.

Der Invalidenfriedhof entstand im Zusammenhang mit der von Friedrich II. 1748 als Folge der beiden Schlesischen Kriege veranlassten Errichtung des Invalidenhauses, nebst einer katholischen und einer evangelischen Kirche, samt den dazu gehörenden Zivilgemeinden, die ebenfalls den Friedhof nutzten. Nach den Befreiungskriegen von 1813-15 erfolgte dann der Ausbau zur Gedächtnisstätte preußisch-deutscher Geschichte mit Grabdenkmälern für namhafte und verdienstvolle Offiziere des preußischen Heeres. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Invalidenhaus als Einrichtung des Militärs geschlossen, [ … ]


Friedhof besuchen »

Jüdischer Friedhof Schönhauser Allee

Schönhauser Allee 22 10435 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 25 mit über 64 Minuten Audiomaterial.

Seit der frühen Zeit der Aufklärung gab es von Seiten der preußischen Regierung etwa Mitte des 18. Jahrhunderts Bestrebungen, die alten innerstädtischen Begräbnisplätze zu schließen und neue Friedhöfe vor den Mauern der Stadt anlegen zu lassen. Der seit 1672 bestehende Friedhof der Jüdischen Gemeinde an der Großen Hamburger Straße war schon im Laufe des 18. Jahrhunderts für die prosperierende Gemeinde zu klein geworden und die Notwendigkeit der Einrichtung eines neuen Begräbnisplatzes wurde erkannt. Finanzielle Erwägungen und eine geringe Neigung der Gemeindemitglieder, sich und [ … ]


Friedhof besuchen »

Jüdischer Friedhof Weißensee

Herbert-Baum-Straße 45 13088 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 25 mit über 64 Minuten Audiomaterial.

Nach der Reichsgründung 1871 stieg die Mitgliederzahl der Jüdischen Gemeinde auf 65.000 Personen an, und es sollte ein neuer Begräbnisplatz angelegt werden. In Weißensee erwarb die Jüdische Gemeinde ein über 40 Hektar großes Areal und schrieb im Frühjahr 1878 einen Gestaltungswettbewerb für den neuen Friedhof aus. Zu entwerfen waren neben einem Friedhofsplan ein Leichenhaus, eine Feierhalle, das Wohn- und Verwaltungsgebäude des Friedhofsinspektors, eine massive Einfassung mit Eingangstor und die Portierswohnung. Die Jury setzte sich aus vier Mitgliedern der Gemeinde und drei [ … ]


Friedhof besuchen »

Städtischer Zentralfriedhof Friedrichsfelde

Gudrunstraße 20 10365 Berlin
Dokumentierte Grabstellen: 25 mit über 64 Minuten Audiomaterial.

Die Einrichtung des Zentralfriedhofs in Friedrichsfelde steht im unmittelbaren Zusammenhang mit dem raschen Wachstum Berlins als Hauptstadt des Deutschen Reiches ab 1871. Da die Aufnahmefähigkeit der innerstädtischen Friedhöfe weitgehend erschöpft war, erwarb der Berliner Magistrat 1879 das Areal in Friedrichsfelde, das sich damals noch außerhalb der Stadtgrenzen befand. Der heute 32 Hektar große Zentralfriedhof Friedrichsfelde wurde 1881 nach Plänen des Berliner Stadtgartendirektors Hermann Mächtig angelegt. Es war der erste kommunale Großfriedhof Berlins. Ursprünglich als [ … ]


Friedhof besuchen »